Obwohl wir einen Designservice anbieten, möchten viele Kunden das Design ihrer individuell bedruckten Pappbecher selber entwickeln.

Mein Name ist Adam Kiszka und ich arbeite im Designteam hier bei CupPrint.

Hier sind meine wichtigsten Tipps für Sie oder Ihre Designer, um die Druckvorlagen für Ihr nächstes, individuelles Becherprojekt herzustellen:

Software zur Becher Gestaltung

Adobe Illustrator (AI) ist zweifellos die beste Software zur Gestaltung des Becherdesigns..

Es bietet die größte Flexibilität bei der Anpassung des Designs an das Becher-Template. Sie können auch mit InDesign und Photoshop arbeiten, aber AI ist definitiv meine Empfehlung.

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Der Farbraum

Arbeiten Sie im CMYK-Modus. Vermeiden Sie RGB- oder Schmuckfarben, wenn sie nicht benötigt werden. Fast alle Becher werden bei uns CMYK produziert. Dieser Prozess ist ideal für die detailgetreue Darstellung von Fotos und Grafiken.

Wenn Sie spezifische Pantone-Referenzen für Ihre Design haben – kein Problem. Wir konvertieren alle Pantone-Töne in die CMYK-Version dieser Referenz mit Hilfe aktueller Pantone-Color-Bridge-Books.

In den meisten Fällen ist dies sehr genau. Aber es gibt einige Farben, auf die man achten muss. Schwierig sind helle Orange-Töne – wie z.B. PMS 021. Bitte beachten Sie, dass einige Sonderfarben nicht lebensmittelecht sind und somit für die Becherproduktion nicht in Frage kommen.

Vector vs. Raster

Gerasterte Logos sind ein häufiges Problem.

Ich empfehle Vektor-Grafiken, da diese mehr Flexibilität bei Farbkorrekturen bieten. Außerdem ist die Druckqualität grundsätzlich besser.

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Schwarz

Buntschwarz – also Schwarz aus allen 4 Prozessfarben – ist nicht zu empfehlen, da sie aufgrund des sehr hohen Farbauftrags braun werden können.

Schwarz also bitte nur K100% anlegen. Zur Erzielung eines Tiefschwarz kann dann ggf. noch 40-60% Cyan angelegt werden.

Text in 6pt und darunter ist möglicherweise nicht lesbar.

Bitte achten Sie auf kleine Logos und Symbole wie: © ® und ™. Wenn es beim Drucken auf Ihrem Drucker nicht lesbar ist, wird man es auf dem Becher nachher auch nicht sehen.

Kleiner Text

Linienstärken unter 0,5 pt können von der Darstellung auf Ihrem Bildschirm abweichen, insbesondere bei matten Bechern mit dunklem Hintergrund und hellen Grafikelementen.

Geometrische Formen

Ein Pappbecher ist ein 3D-Objekt, was für die Gestaltung eine Herausforderung sein kann, wenn Sie Formen wie Kreise oder Quadrate darstellen wollen. Im Allgemeinen gilt: Je größer die das Objekt, desto schwieriger die Verzerrung für das Becherdesign. Meine eigene Regel für die Verzerrung lautet: Kreise oder Quadrate nicht breiter als 80% des Basisdurchmessers zu machen.

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Umlaufende Grafikelemente wie z. B. Linien können produktionsbedingt um 1-2 mm schwanken und schließen dann nicht korrekt an.

Achten Sie auf den Beschnitt. Beschnitt ist der zusätzlicher Druckbereich, der über die Schnitt- oder Stanzlinie hinausgeht und für zusätzliche Sicherheit beim Stanzen von Bechern sorgt.

Ohne Beschnitt kann es zu weißen Blitzern am Rand kommen.

Ein ebenso einfacher wie sicherer Weg, das Becher-Design herzustellen, ist unser Online-Cup-Designer. Hier finden Sie Gestaltungsvorlagen und einfach zu bedienende Design-Werkzeuge, die Ihnen helfen, schnell zum perfekten Design zu gelangen.

Sie haben Fragen? Gerne steht Ihnen unser SalesTeam mit Rat und Tat zur Seite!

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